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The story of the mysterious soapstone dog

Die Geschichte des geheimnisvollen Specksteinhundes

Meine Tierfreunde – handgeschnitzte Begleiter aus Speckstein

Wir feiern die Einführung unserer neuen Geschenkserie „ Meine Tierfreunde“ , die faszinierende Details zur Symbolik jedes Tieres und eine Karte mit einer Geschichte enthält, die beschreibt, wie diese schönen Artikel hergestellt werden.

Mein Tierfreund Diese Kollektion handgeschnitzter Specksteintiere ist ein wahrer Augenschmaus. Jedes einzelne Tier wurde von erfahrenen Kunsthandwerkern mit traditionellen Werkzeugen und Techniken liebevoll gestaltet. Von majestätischen afrikanischen Wildtieren über verspielte Haustiere und Fabelwesen bis hin zu sanftmütigen Bauernhoftieren – jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte.

Wir hatten uns also überlegt, eine eigene Geschichte über einen mysteriösen Specksteinhund zu erfinden...    

  🐾 Der Hund, der den Wind führte – die Geschichte des Specksteinhundes

Eine Volkssage aus dem Dorf Wren Hollow

Niemand hat gesehen, wer es dort platziert hat.

Eines Morgens saß, eingebettet im Moos am alten Brunnen, ein kleiner Specksteinhund – die Ohren gespitzt, den Schwanz eingerollt, die Augen geschlossen, als lauschte er etwas, das nur er hören konnte. Die Dorfbewohner von Wren Hollow, die es gewohnt waren, Federn, Zweige und ab und zu einen verlorenen Handschuh zu finden, hielten inne. Dies war anders.

Frau Elkin, die ihr Häuschen seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr verlassen hatte, hob den Stein als Erste auf. Sie spürte Wärme – nicht vom Stein, sondern von innen. An diesem Nachmittag ging sie zum ersten Mal seit Jahren wieder zur Bäckerei und summte dabei eine Melodie, die sie seit ihrer Kindheit nicht mehr gesungen hatte.

Dann kam der junge Tomas, der nach dem Brand aufgehört hatte zu sprechen. Er hielt die Figur in den Händen und flüsterte: „Ich erinnere mich an den Hund, der bellte, um uns zu warnen.“ Seine Mutter weinte leise in der Tür.

Einer nach dem anderen reichten die Dorfbewohner die Figur weiter. Jeder fand etwas darin: ein vergessenes Lachen, einen Grund zu vergeben, den Mut zu tanzen, die Kraft, wieder gehen zu können. Die Figur selbst veränderte sich nicht, doch ihre Präsenz blieb bestehen.

Manche sagten, es sei von einem wandernden Künstler geschaffen worden, der die Sprache der Trauer verstand. Andere glaubten, es sei vom Wind selbst geformt worden, ein Geschenk der Natur an jene, die verlernt hatten zu fühlen.

Das Dorf veränderte sich. Einst überwucherte Pfade wurden wieder begangen. Geschichten wurden erzählt. Brot wurde geteilt. Und der Specksteinhund blieb – still, lauschend, wartend.

Niemand beanspruchte es für sich. Niemand versuchte, es zu behalten. Es wanderte einfach weiter, von Hand zu Hand, von Herz zu Herz.

Und als es fort war – so still verschwunden, wie es gekommen war – trauerte Wren Hollow nicht. Sie wussten, es war weitergezogen, vom Wind getragen, zum nächsten Dorf, das sich erinnern, lieben und wieder zum Leben erwachen musste.

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